Erste Hilfe und Trekkingmedizin

Erste Hilfe & Trekkingmedizin

In den chilenischen Anden unterwegs darf keine Hilfe erwartet werden!

Erste Hilfe Kenntnisse und die Behandlung der wichtigsten Krankheiten werden vorausgesetzt

Sonnenstich

Vorbeugung
Gerade in den chilenischen Anden nördlich von Santiago ist Sonnenschein fast garantiert. Kopfschutz, Sonnencreme und Lippenschutz sind Voraussetzung für jede Tour. Ist der Kopf lange Zeit intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt, führt die Hitze zu einer Gefäßerweiterung. Dies kann eine Hirnhautreizung auslösen, welche die symptomatischen Kopf- und Nackenschmerzen verursachen.

 

Symptome
Nur der Kopf wird heiß und hochrot, es folgen Kopfschmerzen, möglicherweise Übelkeit und Erbrechen.

Maßnahmen
Patienten mit erhöhtem Oberkörper in kühler Umgebung lagern; den Kopf und Nacken mit feuchten Tüchern bedecken.

 

Wasserknappheit

Bei Wasserknappheit ist Folgendes zu beachten:

  • Langsam bewegen.
  • Vollständig angekleidet bleiben, weil der Schweiß dann nicht so schnell verdunsten kann.
  • Nichts gesalzenes Essen, da dadurch der Durst verstärkt wird.
  • Das Durstgefühl kann abgeschwächt werden durch das Lutschen von Steinen oder das Kauen von Grashalmen.
  • Durch die Nase atmen, da durch Mundatmung die Atemwege austrocknen.
  • Geht das Trinkwasser zur Neige, nur in kleinen Schlucken trinken bzw. nur noch Mund und Lippen benetzen.
  • Steht wieder Trinkwasser zur Verfügung, sollte zunächst sehr langsam getrunken werden.

Hitzeerschöpfung

Vorbeugung
Anders als beim Sonnenstich, führt nicht direkte Sonneneinstrahlung auf den Kopf, sondern eine Überhitzung des Körpers zu starkem Schweißverlust. Wird dieser nicht durch Flüssigkeitsaufnahme ersetzt, fällt der Körper in einen Schockzustand. Körperliche Anstrengungen sollten in der Mittagshitze vermieden werden.

 

Symptome
Die vom Körper gebildete Wärme kann nicht mehr abgeführt werden, so dass die Körpertemperatur steigt. Erste Anzeichen sind warme Haut, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Krämpfe. Es kann zu Bewusstseinsstörungen und Atemnot kommen.

Maßnahmen bei leichten Fällen
Den Patienten kühl und schattig lagern, Kleidung öffnen, gegebenenfalls Luft zufächeln und mit kühlem Wasser befeuchten, allerdings nicht übergießen. Wichtig ist jetzt insbesondere Flüssigkeitsaufnahme, die der Betreffende am besten in Form von elektrolytischen Getränken oder schwarzem Tee mit etwas Salz und Zucker zu sich nehmen sollte.

Allgemeine Hinweise zum Aufenthalt in der Hitze

  • Langsame Bewegungen.
  • Den ganzen Körper mit heller, dünner Baumwollkleidung bedecken.
  • Hut und Sonnenbrille tragen.
  • In regelmäßigen Abständen viel trinken, mindestens drei Liter pro Tag, bei Anstrengung entsprechend mehr.

Grippe

Symptome
Grippe wird immer durch Viren verursacht und vereint Symptome verschiedener Erkältungskrankheiten, wie Schüttelfrost, Fieber, Gliederschmerzen, Mattigkeit, Kopfschmerzen, Schnupfen und Halsschmerzen. Eine normale Grippe sollte innerhalb von einer Woche auskuriert sein.

Maßnahmen
Das Fieber möglichst nicht behandeln, da es notwendig ist, um die Krankheitserreger abzutöten. Temperaturen über 39 Grad sollte man jedoch durch Anlegen von Wadenwickel senken. Zu diesem Zwecke ein feuchtkaltes Handtuch fest um die Unterschenkel wickeln, darüber locker ein zweites Tuch legen – alle zehn Minuten erneuern. Alternativ kann das Fieber medikamentös durch Aspirin gesenkt werden.

Husten und Bronchitis

Symptome
Die ungefährlichste Form des Hustens zeigt sich mit weißlichem Schleimauswurf als Reinigungsprozess der Lunge, da sich in dem Schleim die Krankheitserreger befinden. Daher sollte dieser nicht unterbunden, sondern gefördert werden. Wird der Auswurf gelblich-grün, deutet das auf eine bakterielle Infektion hin. Treten Atemnot und deutliche Schmerzen beim Atmen auf, könnte es sich um eine Lungenentzündung handeln.

Maßnahmen
Zur Schleimlösung viel Kräutertee oder Wasser trinken, inhalieren und eventuell ein schleimlösendes Medikament (Ambroxol) einnehmen. Ausschließlich bei trockenem Husten ohne jeglichen Auswurf kann kurzfristig ein hustenreizdämpfendes Medikament (Codein Vorsicht bei Nebenwirkungen sofort absetzen!!) eingenommen werden. Bei einer bakteriellen Infektion oder dem Verdacht auf Lungenentzündung hilft nur noch die Gabe eines Antibiotikums. Trockene Luft in großen Höhen (Höhenhusten) führt zu einer Reizung der Atemwege und kann unbehandelt ebenfalls zu einer Entzündung führen.

Halsschmerzen

Symptome
Wie auch der Husten können Halsschmerzen verschiedene Formen annehmen. Um diese zu unterscheiden, sollte der Rachen inklusive Mandeln (falls noch vorhanden) inspiziert werden. Zu diesem Zwecke Mund weit öffnen, Zunge herausstrecken und mit einem Löffelstil den hinteren Zungenbereich herunterdrücken. So sind die Mandeln am besten erkennbar. Sind diese lediglich gerötet, handelt es sich um unkomplizierte, einfach zu behandelnde Halsschmerzen. Zeichnet sich ein gelblich, eitriger Belag auf den Mandeln ab, leidet der Patient an einer ausgewachsenen Mandelentzündung. Hinzukommen können Schluckbeschwerden, Fieber sowie Lymphknotenschwellungen.

Maßnahmen
Zur Behandlung unkomplizierter Halsschmerzen eignen sich bewährte Hausmittel wie Gurgeln mit Salbeitee oder das Einnehmen von verschiedenen im Handel leicht erhältlichen Medikamenten. Bei einer Mandelentzündung sollte unter ärtztlicher Aufsicht ein Antibiotikum (z.B. Penicillin) verabreicht werden.

Schnupfen

Gerade in großen Höhen der chilenischen Bergwelt kommt es kaum zu Erkrankungen wie Schnupfen oder Grippe. Zu verdanken haben wir diesen Umstand wahrscheinlich der trockenen Luft in Höhen, den keimtötenden UV Strahlen und der geringen Menschenmenge. Ein durch Viren verursachter Schnupfen könnte leider auch kaum behandelt werden. Lediglich die Symptome können durch Hausmittel oder medikamentöse Maßnahmen gemildert werden. Kommt es bei einem ganz normalen Schnupfen zusätzlich zu Schmerzen im Gesicht, Stirn oder Kiefer, verbunden mit gelblichem Nasensekret, besteht die Gefahr einer Nebenhöhlenentzündung, welche mit Antibiotika behandelt werden kann. Selbst diese sind jedoch oft wirkungslos, da die Nebenhöhlen schlecht durchblutet werden und diese daher auch mit eingenommenen Medikamenten nur schlecht versorgt werden. Schlafprobleme auf Grund einer verstopften Nase, können mit Schleimhaut abschwellenden Nasentropfen behandelt werden.

Verbrennungen

Leider zählen Verbrennungen zu den häufigsten Verletzungen auf Touren. Unsachgemäßer Umgang mit Brennstoffen und Brennern, überhitztes Speiseöl oder heiße Pfannen führen leicht zu dieser schmerzhaften Erfahrung. Schlechtwetter verleitet im engen Zweimannzelt zum Kochen, leicht fällt dabei siedendes Wasser vom wackeligen Kocher oder setzt sogar das Zelt in Brand. Persönlich haben wir schon Erfahrung mit einer explodierenden Gaskartusche machen müssen und am Fuße des Cerro Aconcagua wurden wir Zeugen, wie schnell ein Zelt abrennen kann.

Verbrennungen werden in 4 Schwergrade unterteilt. Im ersten Grad rötet sich und schmerzt die oberste Hautschicht, typisch für einen Sonnenbrand. Im zweiten Grad entstehen zusätzlich Brandblasen. Im dritten Grad werden alle Hautschichten unwiderruflich zerstört (Nekrose) und können nur mehr mittels Hauttransplantationen behandelt werden. Der vierte Grad zeigt sich bei schwersten Verbrennungen durch Verkohlung der Körperpartien. Bei Verbrennungen über 15% kann es zusätzlich zu einem Schockzustand mit schnellem Puls und sinkendem Blutdruck kommen.

Maßnahmen
Die brennende Person sofort mit Wasser oder einer Decke löschen. Das erhitzte Gewebe ausgiebig mit möglichst sauberem, kaltem aber nicht eisigem Wasser kühlen. Bei großflächiger Verbrennung darauf achten, dass der Körper dabei nicht zu stark auskühlt. Ausgiebige Kühlung kann den Verbrennungsgrad deutlich senken. Verbrannte, sich leicht vom Gewebe lösende Kleidung entfernen. Stark haftende Reste einfach umschneiden und belassen. Die Wunden mit alubeschichtetem Verbandsmaterial locker verbinden, um sie vor Keimen zu schützen. Brandblasen niemals öffnen. Bei Verbrennungen über 9 % der Hautfläche sollte der Verletzte umgehend per Flugrettung abtransportiert werden. 9 % entspricht bei erwachsenen Personen ungefähr der Fläche einer Hand.

Durchfall

Chile ist kein typisches Land für Durchfälle, noch weniger auf Trekking- oder Bergtouren. In überfüllten Basislagern sollte jedoch nur abgekochtes oder filtriertes Wasser verwendet werden. In abgeschiedenen Berggebieten trinken wir seit vielen Jahren Bachwasser unbehandelt und hatten noch nicht einmal Probleme dadurch.

 

Maßnahmen
Wenn möglich nicht gleich medikamentös behandeln. Durch den Durchfall werden die Erreger auf dem schnellsten Weg ausgeschieden, dafür sollte man dem Körper wenigstens 1 Tag zeit lassen. Wichtig ist es den Flüssigkeitsverlust durch elektrolytische Getränke, Schwarztee oder heiße Brühe wieder auszugleichen. Unterstützend können Kohletabletten zu sich genommen werden, welche die Erreger mechanisch absorbieren. Wird der Durchfall medikamentös (z.B. Loperamid) behandelt, sollte die Dosierung so eingestellt werden, dass der Darm dabei nicht komplett still gelegt wird. Bei auftretenden Begleiterscheinungen wie hohem Fieber, sollte der Durchfall zusätzlich mit Antibiotika behandelt werden.

Bauchschmerzen

Bauchschmerzen können durch verschiedenste Ursachen hervorgerufen werden. Die wenigsten können dabei auf Touren und vor allem von Laien behandelt werden. Bei auftretenden Bauchschmerzen steht daher nicht die Behandlung, sondern die Einschätzung, ob die Tour abgebrochen werden muss, im Vordergrund.

Maßnahmen

  • Bauchschmerzen, welche durch einen normalen Reisedurchfall auftreten, klingen mit seiner Behandlung gemeinsam wieder ab.
  • Schwarzer Stuhl kann durch blutende Magengeschwüre verursacht werden. Sofort absteigen und einen Arzt aufsuchen.
  • Auf- und absteigende Koliken können durch Nieren- oder Gallensteine verursacht werden.
  • Bauchschmerzen im rechten Unterbauch mit begleitendem Fieber (meist 38-39°C), Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen können auf eine Blinddarmentzündung hinweisen. Dabei kommt es zu einer Entzündung, dem Anschwellen, der Eiterbildung und letztlich dem Absterben des Wurmfortsatzes (Appendix). Bricht dieser durch, ergießt sich Eiter oder Darminhalt in die Bauchhöhle. Es kann in der Folge zu einer lebensbedrohlichen Bauchfellentzündung kommen. Eine Lagerung mit erhöhtem Oberkörper und leicht angezogenen Knien wirkt erleichternd.

Loslass-Schmerz-Test bei Blinddarmverdacht
Mit den flachen Handspitzen auf der nicht schmerzenden Bauchseite drücken. Ein ruckartiges lösen lässt die Bauchdecke automatisch anspannen. Bei Blinddarmentzündung entsteht daraufhin starker Schmerz. Bei bloßem Verdacht auf Blinddarmentzündung sofort absteigen und einen Arzt aufsuchen.

Patientenbetreuung

Während der Besteigung auf den 6500 m hohen Tupungato bei Santiago erlitt einer der Teilnehmer einen Herzinfarkt. Bis der Helikopter kam, vergingen zwei Tage, viel Zeit voller Ängste und Ungewissheit. Bergkameraden oder Trekker sind meist weder medizinisch noch psychologisch geschult und haben sich vorab auch kaum Gedanken gemacht, wie man in solchen Extremsituationen vor Verletzten auftreten sollte. Man würde glauben, in Extremsituationen schnell die Fassung zu verlieren. Bei den meisten Personen tritt automatisch genau das Gegenteil ein. Logisches Denken kann Leben retten, ein ruhiges Auftreten beruhigt auch den Patienten. Sinnlose Versprechen eines Laien, wie eine baldige Genesung oder einer schnellen Rettung, werden sofort durchschaut und sorgen eher für Misstrauen als für Vertrauen. Der Betreuer sollte weder den Fröhlichen mimen, noch seine Befürchtungen aussprechen, sondern ruhig seine bescheidenen Kenntnisse offen zugeben und immer alle Schritte mit Begründungen erklären. Weder Mitleid, noch Alkohol oder beruhigende Ohrfeigen zeigen die gewünschte Wirkung.

Wundversorgung

Die Haut schützt den Körper vor eindringenden Krankheitserregern, regelt seine Temperatur und sorgt für den Gasaustausch. Weist ein Verletzter bei Bewusstsein starke Blutungen auf, müssen diese vorrangig gestoppt werden.

Starke Wunden
Bei starken Wunden läuft Blut oft pulsierend aus der Wunde. Die betroffene Stelle möglichst hoch lagern. Der Verwundete kollabiert möglicherweise, sollte daher sitzend oder liegend behandelt werden. Als erste Maßnahme muss ein Druckverband angelegt werden. Dazu einen Schnellverband mit einem unterstützenden Druckpolster fest auf die Wunde drücken und umwickeln. Alternativ können möglichst saubere Stofffetzen, Taschentuchpackungen etc. verwendet werden. Ein zu fest angelegter Verband führt zu Venenstau mit stark hervortretenden Venen. Eine Lockerung des Verbandes sorgt für Abhilfe. Wird die Blutung dadurch nicht gestillt, muss ein weiterer Druckverband über den ersten angelegt werden. Auch starke Blutungen sollten durch einen Druckverband gestoppt werden und möglichst nicht durch eine Abbindung der betroffenen Extremität, da dies zu einer starken Nervenschädigung und einer daraus resultierenden Amputation führen kann. Nur wenn alle Maßnahmen versagen, weit entfernt von ärztlicher Hilfe, muss eine Wunde abgebunden werden.

Kleinere Wunden und Abschürfungen
Die Wunde umgebende Haut gut reinigen. Die Wunde selbst mit kaltem Trinkwasser abspülen und Fremdkörper mit einer Pinzette beseitigen. Die Wunde trocknen lassen und mit Antiseptikum (Betaisodona) behandeln. Die so behandelte Stelle mit einer sterilen Kompresse oder Mullbinde verbinden. Diesen möglichst täglich wechseln.

 

Infektionen
Schwellung und Rötung der Wunde mit auftretenden Schmerzen und Eiterbildung sind Anzeichen für eine lokale Infektion. Bleibt diese unbehandelt, kann sich diese lebensbedrohend auf den ganzen Körper ausbreiten. Den Verband täglich wechseln, die Wunde reinigen und mit Antiseptikum behandeln, ggf. ist die Einnahme von Antibiotika (Penicillin hoch dosiert) ratsam. Kommt es zu einer Verschlechterung der Infektion unter Begleitung von Fieber, ist die Tour unter Antibiotikagabe sofort abzubrechen.

Wundnahtstreifen
Laien sind wohl kaum in der Lage, eine stark klaffende Wunde zu nähen. Wesentlich einfacher gestaltet sich der Wundverschluss durch Wundnahtstreifen. Die klaffende Wunde (meist Schnittwunden) wird wie beschrieben gereinigt und behandelt. Anschließend die Wundränder mit Wundnahtstreifen sichern. Zuletzt die Wunde steril verbinden. Kommt es zu einer Entzündung der Wunde, müssen die Wundnahtstreifen entfernt werden ohne in Folge neue anzulegen. Alternativ können sterile Klebestreifen verwendet werden. Um den Wundkontakt des Klebestreifens zu verringern, wird dieser beidseitig keilförmig eingeschnitten.

Blasen

Manche Wanderer bekommen bei jeder Tour Blasen, manche fast nie. Abgesehen von göttlicher Ungerechtigkeit führen verschiedene Faktoren zu einer Reibung und in weiterer Folge zur unangenehmen Flüssigkeitsansammlung unter der Oberhaut.

Vermeidung von Blasenbildung

  • Feuchte Haut neigt zu Blasenbildung. Verschwitzte Socken in den Pausen trocknen oder wechseln.
  • Socken aus glattem Stoff reiben weniger auf der Haut.
  • Bei zu großen oder schlecht geschnürten Schuhen rutscht der Fuß im Schuh hin und her, was ebenfalls Reibung verursacht.
  • Viele Trekker kleben sich gefährdete Zonen mit speziellen Blasenpflastern oder herkömmlichen Leukotape dachziegelartig ab. Nicht atmungsaktive Klebestreifen sollten nachts unbedingt entfernt werden.

Maßnahmen
Kommt es trotzdem zur Blasenbildung kann diese unter sterilen Bedingungen geöffnet werden. Die Blase gut mit Alkohol reinigen und mit einer ebenfalls mit Alkohol sterilisierten Nadel seitlich anstechen. Die Flüssigkeit mit steriler Watte abtupfen, dabei auf keinen Fall die Haut entfernen. Im Handel sind spezielle Blasenpflaster erhältlich, die über eine sich bereits gebildeten Blase geklebt werden können und dabei atmungsaktiv sind. Einfacher anzuwenden und mit meist besserer Wirkung ist normales Leukotape.

Schock

Bei Blut- oder generellem Flüssigkeitsverlust (ab ca. 500ml bei erwachsenen Personen) wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Eine hormonell gesteuerte Pulserhöhung versucht diesen Missstand auszugleichen. Führt auch dies nicht zu einer ausreichenden Sauerstoffversorgung, wird einfach die Sauerstoffzufuhr zu weniger wichtigen Organen (Haut, Muskeln, Leber, Niere) unterbrochen. Des Weiteren kann der Körper durch zu Hilfenahme von Zellflüssigkeit einen Flüssigkeitsverlust von bis zu 20% ausgleichen. Wird nicht gehandelt, kann es in weiterer Folge zu Thrombosen, Kreislaufzusammenbruch, Herzrhythmusstörungen und Koma zum Tode führen.

Schocksymptome
Blasse und feuchte Haut, Pulsfrequenz über 100, schneller Atem, ängstliches Verhalten des Betroffenen, in weiterer Folge Bewußstseinstrübung und schließlich Kreislaufzusammenbruch

Maßnahmen

Schocklage
Durch Erweiterung der Blutgefäße sackt das Blut in die Beine und Arme ab. Um dieses dem Körperkreislauf zur Verfügung zu stellen, werden die Beine ca. 40 cm hoch gelagert. Um einer Auskühlung des Körpers vorzubeugen, wird der Verletzte dabei auf einer Isomatte gelagert und mit dem Schlafsack zugedeckt. Die Stresssituation führt zu einem erhöhten Sauerstoffverbrauch. Ein beruhigender Zuspruch des Helfers wirkt dem entgegen.

Flüssigkeitsverlust
Verursachen starke Blutungen den Schockzustand, müssen diese vorrangig gestoppt werden. Verloren gegangene Flüssigkeit muss dem Körper wieder zugeführt werden. Der Magen- Darmtrakt liegt im Schockzustand jedoch brach. Oral zu sich genommene Flüssigkeiten werden deshalb nicht aufgenommen und führen zum Erbrechen des Verletzten. Unter Outdoor-Bedingungen können Infusionen behelfsmäßig durch kleinste Flüssigkeitsmengen ersetzt werden. Diese sollten möglichst nur über die Mundschleimhäute absorbiert werden. Kommt es zum Erbrechen, muss die Flüssigkeitsmenge noch reduziert werden.

Abtransport
Auch bei einer wesentlichen Verbesserung des Zustandes sollte die Tour abgebrochen und die betroffene Person evakuiertwerden.

Herzinfarkt

Fälschlicher Weise wird angenommen, dass aktive Menschen nur ein geringes Risiko haben, einen Herzinfarkt zu erleiden. Auf unseren Touren mussten wir leider das Gegenteil erfahren, selbst ein 30 jähriger erlitt dabei einen Herzinfarkt. Angina Pectoris (Herzkranzgefäßverengung) kann von einem Laien kaum von einem Infarkt unterschieden werden. Im Zweifelsfall sollte daher immer von einem Infarkt ausgegangen werden. Angina Pectoris betroffene Patienten wissen jedoch in der Regel über ihr Leiden (Engegefühl in der Brust) und führen dementsprechende Medikamente (Nitro in Form von Kapseln oder Spray) mit sich. Bei einem Herzinfarkt kommt es zu einem kompletten Verschluss eines oder mehrerer Herzkranzgefäße und einem dadurch verursachten Sauerstoffmangel. Dies führt zum Absterben des betroffenen Herzmuskels.

 

Symptome

  • starke Schmerzen im Brustbereich
  • blau gefärbte Lippen durch Sauerstoffmangel
  • Erbrechen
  • Angstzustände, kalter Schweiß, blass gefärbte Haut und Schwäche
  • gelegentlich nur Arm,- Rücken oder/und Bauchschmerzen, Enge im Hals
  • Diabetiker haben teilweise verschleierte Symptome bei Herzinfarkt

 

Maßnahmen

  • Jegliche Bewegung sollte verhindert werden, um den Sauerstoffverbrauch gering zu halten.
  • Das geschädigte Herz kann das Blut nicht mehr ausreichend abtransportieren. Um den dadurch entstehenden Blutstau vor dem Herzen zu verringern, sollte der Patient mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden.
  • Expeditionen in großer Höhe (Atacama, Vulkan Tupungatos) sollten aus Sicherheitsgründen bei auftretenden Höhenproblemen immer Sauerstoff mit sich führen. Dieser kann bei Herzinfarkt mit einer Flussrate von 6-8 l/min. eingesetzt werden.
  • Bei Herzstillstand muss sofort mit Herzdruckmassage und künstlicher Beatmung begonnen werden.
  • Schneller, aber extrem schonender Abtransport, wenn möglich mit Helikopter.

Bewusstlosigkeit

Findet der Helfer den Verletzten bewusstlos vor ohne den Grund zu erkennen, sollten sofort folgende Punkte überprüft werden:

  • Atmet er noch (Heben und Senken des Brustkorbes, Atemgeräusche)?
  • Blutet er stark?
  • Befindet er sich in Schockzustand?
  • Weist der Patient Anzeichen von Hitzeschäden auf?
  • Ist er durch Schmerzreize zu wecken (z.B. durch Reiben auf dem Brustbein)?

Stabile Seitenlage
Im Allgemeinen muss die Person in Seitenlage gebracht werden, damit sie nicht am Erbrochenen ersticken kann. Wichtig dabei ist, den Kopf leicht Richtung Nacken zu überstrecken, damit die Zunge die Atemwege nicht verlegen kann. Bei blasser Haut (Schock oder Ohnmacht) sollten die Beine zusätzlich erhöht gelagert werden. Bei normaler oder geröteter Haut (Hitzeschaden, Herzinfarkt) hingegen sollte sich der Oberkörper höher befinden.

Künstliche Beatmung

Wenn trotz unbehinderten Atemweges die betroffene Person nicht atmet, auf keinen Fall wertvolle Zeit verstreichen lassen. Einer doch atmenden Person würde dadurch keinen Schaden entstehen. Die Mund zu Nase Methode ist dabei meist hygienischer, als Mund zu Mund Beatmung.

 

  • Der Helfer kniet seitlich neben dem Kopf des Patienten. Der Kopf wird überstreckt, der Unterkiefer vorgezogen und der Mund geschlossen. Der Daumen der unteren Hand liegt zwischen Unterlippe und Kinnspitze und verschließt den Mund des Bewusstlosen.
  • Der Helfer atmet normal ein und setzt den Mund über die Nasenöffnung auf. Seine Lippen liegen mit leichtem Druck auf der Nase auf.
  • Der Helfer bläst seine Luft in die Nase ein. Das Einatmen des Helfers erfolgt mit zur Seite gerichtetem Kopf, damit nicht die ausgeatmete Luft des Verletzten eingeatmet wird.
  • Ein Ohr in der Nähe der Nasenlöcher überprüft das Geräusch des Ausatmens.

Herzdruckmassage

Ist kein Puls mehr zu spüren, hat die Atmung ausgesetzt. Ist die Person bewusstlos und sind die Pupillen weit geöffnet, hat das Herz aufgehört zu schlagen. Es muss umgehend mit der Herzdruckmassage und künstlicher Beatmung begonnen werden. Durch künstlich erzeugten Druck auf das Brustbein wird das Herz auf die Wirbelsäule gedrückt und stößt dadurch Blut in die Arterien. Bei Nachlassen des Druckes, füllt es sich wieder automatisch. Herzmassage ist immer mit künstlicher Beatmung verbunden, idealer weise stehen mehrere Helfer zu Verfügung. Ein Helfer kniet neben dem Kopf und kümmert sich um die Atmung. Der zweite Helfer kniet diesem gegenüber auf Brusthöhe und führt die Herzmassage durch.

Herzdruckmassage (HDM) mit ein oder mehreren Helfern

  • Der Bewusstlose liegt auf hartem Untergrund, die Füße etwas angehoben, um den Blutrückfluss zum Herzen zu vereinfachen.
  • Die Finger einer Hand abspreizen und den Handballen auf den unteren Bereich des Brustbeins legen. Gemeinsam mit der zweiten oben aufliegenden Hand werden die Arme durchgestreckt, den Rücken gerade gehalten und die Druckbewegung nach unten mit dem gesamten Oberkörper durchführen. Die Frequenz liegt bei 100 HDM pro Minute. Nach jeweils 20 HDM wird der Verletzte 2x künstlich beatmet. Bei mehreren Helfern erfolgt dies gleichzeitig. Bei nur einem Helfer muss darauf geachtet werden, die HDM wieder möglichst schnell fortzusetzen.

Verstauchung

Für Laien ist es oft schwer, zwischen Verstauchung, Bruch oder Bänderriss zu unterscheiden. Meist führt eine weniger starke Gewalteinwirkung, wie Umknicken oder Verdrehen, zur Verstauchung. Dabei verletzte Bänder führen zu Blutergüssen, Schwellungen und Druckschmerzen.

Maßnahmen

  • Ruhigstellung des betroffenen Körperteiles
  • In der Anfangsphase rasch für Kühlung sorgen. Dies vermindert die Schwellung welche eine förderliche Durchblutung behindern würde. Bei Trekkingtouren bieten sich kalte Gebirgsbäche oder ein nasses T-Shirt zur Kühlung an.
  • Das Hochhalten der betroffenen Extremitäten reduziert zusätzlich Schwellungen.
  • Nach ausreichender Kühlung kann die Schwellung mittels eines Stützverbandes (elastische Binde) verhindert werden.

Verrenkung

Bei Verrenkungen springt ein Knochen aus dem Gelenk (Luxation) und bleibt in dieser ausgekugelten Stellung. Schwere traumatische Luxationen führen zusätzlich zu Bänderrissen, Gefäß- oder Knorpelverletzungen. Im Trekkingeinsatz handelt es sich oft um sehr schmerzhafte, ausgerenkte Schultern. Beim Abstieg vom über 6000 m hohen Cerro Marmolejo rutschte einer unserer Teilnehmer auf einem Schneefeld aus, stütze sich mit den Armen ab und renkte sich dabei die Schulter aus. Da es davon abgesehen zu keinen weiteren Verletzungen kam, renkten wir die Schulter wieder ein. Der Arm wurde noch einige Tage in einer Schlinge getragen und der Teilnehmer bestieg in Folge sogar noch den fast 7000 m hohen Cerro Aconcagua. Werden Kniescheibe, Schulter oder Fingergelenke nicht schnellstmöglich eingerenkt, kann dies zu einer Dauerschädigung durch eingeklemmte Nerven oder Blutgefäße führen. Zu Zehenluxationen kommt es bei Trekking- oder Bergtouren dank der schützenden Stiefel kaum. Prinzipiell müssen ausgerenkte Gelenke sowie Knochenbrüchebehandelt und ruhig gestellt werden.

 

Maßnahmen
Ausrenkungen führen zur Verkrampfung und Anschwellung der umliegenden Muskeln. Liegen außer der Verrenkung keine weiteren Verletzungen (Bänderrisse, Brüche) vor oder ist es zum gefährlichen Einklemmen von Nerven oder Gefäßen gekommen, muss das Gelenk so schnell als möglich wieder in seine normale Position gebracht werden.

Schulterluxation

  • Den Verletzen auf einer Isomatte auf den Rücken legen.
  • Das Handgelenk des Verletzten mit einer Hand umfassen. Mit der anderen Hand umfassen wir den Arm des Verletzten unterhalb des Ellenbogens. Der Arm des Verletzten wird durch konstanten Zug von seinem Körper weg gespannt. Dies sorgt für eine Entspannung der Muskulatur.
  • Der Arm des Verletzten wird am Ellenbogen gebeugt und senkrecht nach oben gerichtet. Die den Ellbogen umfassende Hand des Helfers zieht dabei weiterhin den Arm des Verletzten vom Körper weg.
  • Der abgewinkelte Arm des Verletzten wird langsam unter beibehaltendem Zug in Kopfrichtung zu Boden gelegt. Unter ständigem Zug verharren wir 10-15 min. in dieser Position.
  • Bemerken wir nach dieser Zeit eine deutliche Entspannung der Muskulatur, bewegen wir den Arm nach unten, als ob der Verletzte einen Ball werfen würde.
  • Der eingerenkte Arm muss noch mehrere Tage in einer Armschlinge ruhig gestellt werden und bei nächster Gelegenheit von einem Arzt kontrolliert werden.

Kniescheibenluxation

  • Der Verletzte liegt mit angewinkelten Beinen am Boden. Der Helfer umfasst mit je einer Hand den Ober- und Unterschenkel des Verletzten und streckt das Bein langsam durch.
  • Springt dadurch die Kniescheibe nicht automatisch zurück, kann diese mit den Fingern ein wenig zurecht geschoben werden.
  • Mit einem unterstützenden Knieverband kann der Abtransport des Patienten zum Arzt wahrscheinlich trotz Schmerzen erfolgen.

 

Fingerluxation
Ausgerenkte Finger werden bei Trekkingtouren meist durch schwere Stürze verursacht und gehen oft mit Brüchen einher. Der betroffene Finger steht dabei oft merkwürdig verdreht von der Hand ab.

  • Der ausgerenkte Finger wird oberhalb des verrenkten Gelenkes mit der Hand umfasst. Die zweite Hand des Helfers umfasst die betroffene Hand des Patienten.
  • Zuerst zieht man in die Richtung, in die der ausgerenkte Finger weist, weg von der betroffenen Hand.
  • Nun wird der Finger, unter Beibehaltung des Zuges, in die normale Position gebracht.
  • Der betroffene Finger wird geschient und der Patient zum Arzt befördert.

Brüche

Diese werden in offene und geschlossene unterteilt. Bei offenen Brüchen durchdringt der zerbrochene Knochen die ihm umgebende Hautschichten. Offene Brüche bergen, durch den damit verbundenen Blutverlust und die Infektionsgefahr, zusätzliche Gefahren. Jedoch kann es auch bei einem geschlossenen Bruch zu lebensgefährlichen inneren Blutungen kommen. Diese deuten sich teilweise durch Volumenzunahme und Verhärtung des betroffenen Gliedes an. Der Blutverlust kann in Folge zum Schock des Patienten führen und muss dementsprechend behandelt werden.

Maßnahmen

  • In erster Linie stehen die Wundversorgung und das Stoppen der Blutung im Vordergrund.
  • Bei einer unnatürlichen Stellung des gebrochenen Gliedes, sollte dieses vorher zur Schmerzvermeidung in seine ursprüngliche Position gebracht werden. Dazu werden die Knochenenden an der Bruchstelle auseinander gezogen und unter Beibehaltung des Zuges die Extremität wieder ausgerichtet. Bei offenen Brüchen zieht sich der herausragende Knochen meist wieder unter die Haut zurück. Um einer Infektion vorzubeugen, muss die Wunde und ihre unmittelbare Umgebung deswegen vorher desinfiziert werden. Bei spürbarem Widerstand muss die Reposition unverzüglich abgebrochen werden. Bei Gelenksbrüchen kann es dabei jedoch zu zusätzlichen Schäden kommen und sollte deswegen nur bei eingeklemmten Gefäßen oder Nerven durchgeführt werden. Diese machen sich durch Durchblutungsmangel oder Gefühlstörungen bemerkbar. Treten diese nicht auf, sollte das betroffene Gelenk in der sich befindlichen Position geschient und die Person möglichst schonend abtransportiert werden.
  • Eine örtliche Kühlung der Stelle verringert zusätzlich die Durchblutung der zerstörten Gefäße.
  • Anschließend wird die betroffene Extremität durch Anlegen von Schienen ruhig gestellt und hoch gelagert.
  • Abtransport des Verletzten.

 

Geschlossener Bruch
Die Bruchstelle eines offenen Bruches ist meist freigelegt und sichtbar. Ein geschlossener Bruch kann jedoch oft nur schwer von einer Verstauchung unterschieden werden. Ist der Bruch weder sichtbar noch durch vorsichtiges Abtasten fühlbar, kann folgender Test vorgenommen werden.

Sichere Zeichen

  • Sichtbare Knochenteile bei offener Wunde
  • Abnorme Fehlstellung köperferner Extremitäten
  • Abnorme Beweglichkeit körperferner Extremitäten
  • Knochenreiben

Unsichere Zeichen

  • Schmerzempfinden
  • Schwellung
  • Bluterguss
  • Bewegungseinschränkung

Schiene
Bereits kleinste Bewegungen gebrochener Gliedmaßen führen zu starken Schmerzen. Beim Abtransport von Verletzten mit Brüchen sorgt eine Schiene für Ruhigstellung gebrochener Gliedmaßen. Als Material dienen unterschiedlichste Ausrüstungsgegenstände, wie Wanderstöcke, Isomatten oder Alugestell von Rucksäcken, aber auch Naturmaterialien wie Äste.

Anlegen von Schienen

  • Alles zum Schienen notwendige Material zusammentragen.
  • Zwecks Vermeidung unnötiger Schmerzen wird das Material dem unverletzten Gliedmaß angepasst.
  • Die zu schienende Extremität muss mit weichem Material (Kleidung) ausgepolstert werden.
  • Die Schiene muss dabei zwar straff angelegt sein, darf die Blutzirkulation aber nicht behindern. Dies sollte alle 15 min. kontrolliert werden. Zum befestigen der Schiene werden idealerweise Dreieckstücher benutzt. Als Alternative dienen Kleidungsstücke.
  • Bei tiefen Temperaturen die Gliedmaßen vor Kälte schützen.

Beinschiene
Bei Beinbrüchen kann eine Muskelkontraktion für weitere schmerzhafte Schädigungen sorgen, indem scharfkantige Knochenenden in das Gewebe dringen. Beim Anlegen der Schiene sollte deshalb versucht werden, einen ständigen vom Körper wegweisenden Zug des abgebrochenen Beines zu erhalten. Bei Gelenksverletzungen darf dies nicht angewendet werden.

Unterarmschiene
Der Arm wird gut abgepolstert und von einer zurechtgeschnittenen Isomatte unterstützt in ein Dreieckstuch oder Schlaufe gehängt.

Verband

Wurde die Wunde erstversorgt, gilt es diese nun weiter vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen oder das betroffene Körperteil zu stützen. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten mit Dreieckstüchern, Mullbinden oder Kompressen, Verbände anzulegen. Ohne Übung lässt sich das im Notfall allerdings kaum anwenden. Am Besten lernt man dies in Form eines professionellen Erste Hilfe Kurses. Für Laien eignen sich der Einfachheit wegen am besten fertige Verbandspäckchen oder eine Kombination aus Kompresse und Mullbinde. Dabei wird die Kompresse auf die Wunde gelegt und mit der Mullbinde befestigt. Beschichtete Kompressen sind dabei vorzuziehen, da sie nicht mit der Wunde verkleben.