Robinson Crusoe

Robinson Crusoe

In Chile ist Robinson Cruoes bekannt unter Archipiélago Juan Fernández

Die Flora der Robinson Crusoe Insel ist zu einem grossen Teil endemisch.

Durch die abgeschiedene Lage mitten im Pazifik, konnten sich auf der Insel Robinson Crusoe eine Vielzahl an endemischen Arten (130) entwickeln. Im trockenen Westen gibt es durch verwilderte Ziegen und Kühen kaum noch Vegetation. Der Osten jedoch ist üppig grün. Auf verschiedensten Ausflügen kann dort die zwar relativ artenarme (215), aber dafür sehr interessante Flora erkundet werden. Bereits bei der Ankunft in San Juan Bautista wird man von Dendroseris litoralis begrüsst, dessen kohlartige Blätter an einem schlanken Stamm aufsitzten. Die nähere Umgebung ist noch stark von Kiefern und Eukalyptus umgeben. Bereits ein wenig außerhalb finden sich aber schon einheimische Wälder mit Drymis confertifolia und Myrceugenia fernandeziana. Auf sonnigen Hängen gedeiht in großen Mengen Ugni molinae, eine eingeschleppte Art vom Festland. Eine Wanderung hoch zum Aussichtspunkt von Robinson Crusoe zeigt uns bereits die Vielzahl an Farnen ( Blechnum chilense, Rumohra berteroana) der Insel. Diese Tour wird noch von der Wanderung „Rebaje de la Pina“ und dem Sendero de Chile übertroffen. Hier findet sich eine außerordentliche Pflanzenwelt wie Blechnum cycladifolium plum, Dendroseris nerifolia oder  Dicksonia Beteroana.