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Schock
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Bei Blut- oder generellem Flüssigkeitsverlust (ab ca. 500ml bei erwachsenen Personen) wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Eine hormonell gesteuerte Pulserhöhung versucht diesen Missstand auszugleichen. Führt auch dies nicht zu einer ausreichenden Sauerstoffversorgung, wird einfach die Sauerstoffzufuhr zu weniger wichtigen Organen (Haut, Muskeln, Leber, Niere) unterbrochen. Des Weiteren kann der Körper durch zu Hilfenahme von Zellflüssigkeit einen Flüssigkeitsverlust von bis zu 20% ausgleichen. Wird nicht gehandelt, kann es in weiterer Folge zu Thrombosen, Kreislaufzusammenbruch, Herzrhythmusstörungen und Koma zum Tode führen.
Schocksymptome
Blasse und feuchte Haut, Pulsfrequenz über 100, schneller Atem, ängstliches Verhalten des Betroffenen, in weiterer Folge Bewußstseinstrübung und schließlich Kreislaufzusammenbruch
Maßnahmen
Schocklage
Durch Erweiterung der Blutgefäße sackt das Blut in die Beine und Arme ab. Um dieses dem Körperkreislauf zur Verfügung zu stellen, werden die Beine ca. 40 cm hoch gelagert. Um einer Auskühlung des Körpers vorzubeugen, wird der Verletzte dabei auf einer Isomatte gelagert und mit dem Schlafsack zugedeckt. Die Stresssituation führt zu einem erhöhten Sauerstoffverbrauch. Ein beruhigender Zuspruch des Helfers wirkt dem entgegen.
Flüssigkeitsverlust
Verursachen starke Blutungen den Schockzustand, müssen diese vorrangig gestoppt werden. Verloren gegangene Flüssigkeit muss dem Körper wieder zugeführt werden. Der Magen- Darmtrakt liegt im Schockzustand jedoch brach. Oral zu sich genommene Flüssigkeiten werden deshalb nicht aufgenommen und führen zum Erbrechen des Verletzten. Unter Outdoor-Bedingungen können Infusionen behelfsmäßig durch kleinste Flüssigkeitsmengen ersetzt werden. Diese sollten möglichst nur über die Mundschleimhäute absorbiert werden. Kommt es zum Erbrechen, muss die Flüssigkeitsmenge noch reduziert werden.
Abtransport
Auch bei einer wesentlichen Verbesserung des Zustandes sollte die Tour abgebrochen und die betroffene Person evakuiert werden. |

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