Pflanzung einheimischer Bäume

„1 ha Wald bindet jährlich etwa 13 ton CO2 in Form von Holz.“

In Zusammenarbeit mit der chilenischen Nationalparkverwaltung CONAF, der Universität Catolicá del Maule und dem Landwirtschaftsministerium pflanzen wir einheimische Bäume. Dadurch werden nicht nur CO2 in Form von Holz gebunden und lebenswichtiger Sauerstoff produziert, sondern auch Staub aus der Luft gefiltert und die Temperatur durch Verdunstung verringert. Unsere jährlichen Pflanzaktionen werden veröffentlicht und sind für den Spender frei zugänglich.

Wofür wir Wälder brauchen:

Luft zum Atmen

Über die Photosynthese wird CO2 und Wasser unter zu Hilfenahme von Licht in Zucker umgewandelt, dabei entsteht Sauerstoff als Abfallprodukt.

Ein durchschnittlicher Baum nimmt pro Tag etwa 13-18 kg Kohlendioxid auf und gibt 10-13 kg Sauerstoff ab.

Nachts wird der so entstandene Zucker über die Zellatmung in Energie umgewandelt, diese benötigen die Pflanzen unter anderem für ihren Wachstum. Für diesen Vorgang wird Sauerstoff verbraucht und CO2 wieder an die Umluft abgegeben. Das sorgt für viel Skepsis rund um das Thema “Bäume pflanzen für den CO2-Ausgleich”. Insgesamt wird aber mehr CO2 gebunden und mehr Sauerstoff produziert und daher Grund genug für uns alle, die Aufforstung mit einheimischen Bäumen zu unterstützen.

Abkühlung durch Verdunstung

Ein Baum verdunstet etwa 400 l Wasser pro Tag. Für die Verdunstung des Wassers wird Energie benötigt, wodurch die Umgebung des Baumes abkühlt. Gerade in städtischen Bereichen macht sich dieser Effekt an heißen Tagen bemerkbar.

Staubfilter

Bis zu 7 Tonnen Staub filtert ein Baum jährlich aus der Umluft und schützt so unsere Lungen vor mitunter gefährlichen Schmutzpartikeln.

Baumpflanzung Vilches 2018