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Carretera Austral
Die Carretera Austral wird zu einem großen Teil von herrlichen Magellanwäldern gesäumt. Dieser Waldtyp wird durch das harte Klima ärmer an Baumarten, wobei Coihue de Magellanes (Nothofagus betuloides) und Lenga (Nothofagus pumilio) besonders stark vertreten sind. Die Bäume sind oft stark von den Halbschmarotzern der Gattung Myzodendron und Bartflechten bedeckt. Alerces finden ihren südlichestes Verbreitungsgebiet etwa bei Chaiten. Hier lohnt sich besonders der Besuch des N.P. Pumalin. An besonders feuchten Stellen und entlang von Bachläufen finden sich die markanten Riesenblätter der essbaren Nalca (Gunnera tinctoria) und üppig blühende Fuchsien (Fuchsia magellanica). Außergewöhnlich schön sind die moosbedeckten Wälder auf oft nebeligen Bergkuppen oder unzugänglichen Küsten, dessen Böden dicht mit Farnen, Flechten und Moosen bedeckt sind.
Pampa
Im argentinischen Grenzgebiet entlang der Anden ändert sich die Flora allerdings schlagartig. Die argentinische Pampa mit einer Vielzahl an Büschen (Ribes magellanicum, Epetrum rubrum, Berberis buxifolia) Gräsern ( Festuca gracillima, Festuca magellanica) und kissenförmigen Gewächsen (Mullinum spinosum, Anarthohyllum desideratum, Maytenus magellanica) trotzt hier den starken Winden. Südlich von Coihaique reicht die Pampa auch weit auf chilenisches Territorium über. Im N. P. Torres del Paine kann dieser Übergang von der Pampa zu den Magellanwälder besonders anschaulich beobachtet werden. Im Frühjahr blühen hier unter anderem verschiedene Orchideen (Gavilea australis), Schwertliliengewächse (Sisyrinchium chilense), Enzian (Gentinella magellanica) und Steinbrech (Saxifraga magellanica).
Reiseziele in Patagonien:
P. N. Hornorpiren, Parque Pumalin, P. N. Queulat, P. N. Torres del Paine
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