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Küste
Die Küste weist im ganzen Norden für viele Monate starke Nebel (Camanchaca) auf, für viele Pflanzen die einzige Möglichkeit bieten, an Wasser zu kommen. Die dadurch hervorgehende Nebelvegetation setzt sich aus verschiedenen Kakteen (z.B. Eulychnia iquiquensis, Copiapoa Arten), Sträuchern (z.B. Euphorbia lactiflua, Oxalis gigantea, Berebris litoralis), Flechten und Bromelien (z.B. Deuterocohnia chrysantha, Tillandsia geissei) zusammen. Südlich von La Serena überleben durch die Küstennebel sogar einige Waldreste, dessen Zusammensetzung (z.B. Drymis winteri, Myrceugenia correifolia, Aextoxicon punctatum) der des südlichen Regenwaldes in Chile entspricht. Ansonsten gedeihen hier hauptsächlich Kakteen (Trichocereus chilensis) und Bromelien (Puya chilensis, Puya berteroniana).
Atacama
Nördlich von Copiapo findet sich zwischen dem Domeykogebirge und den Anden die berühmte Atacama-Wüste. Selbst Spezialisten, wie Kakteen, können unter diesem extremen Klima kaum Fuß fassen. Nur in Oasen treffen wir in der Atacamawüste auf Baumbewuchs (z.B. Prosopis tamarugo, Geoffroea decorticans).
Puna
Die östlich davon anschließende Zone bis hoch zu den Anden wird Puna genannt. Kakteen (z.B. Browningia candelaris, Echinopsis atacamensis), buschförmige Korbblütler ( Chuquiraga oppositifolia), Gräser ( Stipa frigida, Stipa leptostachya), nur wenige Baumarten ( Polylepis tarapacana) und die harte Kissen bildende Llarreta ( Azorella compacta, Laretia accaulis) passten sich hier den harten Lebensumständen perfekt an.
Reiseziele im Altiplano:
Lago Chungara, Mamina, P. N. Pan de Azucar, Taltal, Paposo, Los Molles, P. N. La Campana | |