Mahlzeiten

Outdoor-Küche: Mahlzeiten

Ein abwechslungsreicher Speiseplan lässt die Stimmung auf Trekkingtouren erheblich steigen.

Frühstück

Ein guter Grund den Tag zu beginnen ist mit Sicherheit ein Frühstück auf das man sich freuen kann. Nescafe mag zwar nicht duften, aber eine Tasse Kaffee bietet einen guten Einstieg in den neuen Tag. Heiße Schokolade beinhaltet zusätzlich genauso viel Energie wie eine kleine Mahlzeit. Aus Hydrierungsgründen sollte aber hauptsächlich Tee, insbesondere Kräutertee zu sich genommen werden. Auf Trekkingtouren in den Anden darf man es nicht versäumen mit den Bergbauern Yerba Mate zu trinken. Ebenso ihr selbst gemachtes Brot (tortilla) mit Margerine und Marmelade. Auch das von ihnen häufig verwendete geröstete Mehl (harina tostada) mit Zucker in Milch eingerührt sollte man versucht haben. Feinschmecker sollten einen Pfannkuchen (Fertigteig aus Pulver) mit Marmelade versuchen. Haferflocken sind nicht nur energiereich, sondern mit ein paar Trockenfrüchten, Trockenmilch oder etwas Schokolade zubereitet auch noch sehr lecker.

Marschration

Als Marschration eignen sich Nüsse, Trockenfrüchte, Schokolade, Kekse, Brot, Müsliriegel, Salami und Käse. Bei längeren Touren sind ein paar Tüten Fruchtpulver (Zumo) als Zusatz zum Trinkwasser sehr abwechslungsreich. Durch den verbesserten Geschmack nimmt man zudem wesentlich mehr Flüssigkeit zu sich als bei reinem Wasser. Bei Touren in heißen Gebieten sollte vor allem Käse, Salami und Schokolade tief im Rucksack verstaut werden, da diese ansonsten schnell trinkbare Form annehmen.
Umso anstrengender die Tour umso weniger Lust hat man auf Süßes.

Abendessen

Bei anspruchsvollen Wanderungen bleibt tagsüber kaum Zeit zum Kochen. Abends nach dem Errichten des Camps kann es richtig Spass machen, seine kulinarische Fantasie ein wenig einzusetzen und Abwechslung in den Spaghettialltag zu bringen. Auf längeren Expeditionen lässt ein abwechslungsreicher Speiseplan die Stimmung erheblich steigen.