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Stiftung Trekkingchile – Umweltschutz durch Tourismus in Chile

Tourismus besitzt wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig die Möglichkeit, sich positiv auf Umwelt und Gesellschaft auszuwirken.

Naturnaher Tourismus setzt im Vergleich zu klassischem Tourismus keine großen Investitionen voraus, sondern vielmehr eine möglichst intakte Umwelt. Wird dieser Tourismus einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich gemacht, wird somit neben der Arbeitsplatzbeschaffung gleichzeitig der Umweltschutzgedanke auf weiter Ebene gefördert.

Die Stiftung TrekkingChile setzt sich aus diesen Gründen für die Verbreitung von naturnahem Tourismus und Aktivitäten in der Natur in allen Belangen und deren Zugänglichkeit von einer breiten Bevölkerungsschicht ein. Von vielen touristischen Betrieben im In- und Ausland  unterstützt betreiben wir aktiven Umwelschutz in Chile. Wir errichten Behindertenheime, pflanzen jährlich tausende einhimische Bäume, führen eine Kinderfahrschule, unterrichten Umwelschutz in öffentlichen Schulen und zeigen tausenden Reisenden und Schulklassen in unserem Umweltmuseum wie schön die Natur Chiles ist.

Ziele der Stiftung

Sensibilisierung der Bevölkerung
Die Förderung von naturnahem nationalen Tourismus bringt der Bevölkerung ihre Umwelt näher und sensibilisiert sie dadurch für Schutzmaßnahmen. Die Verbreitung von naturnahen Aktivitäten sorgt dabei nicht nur für eine gesündere Gesellschaft, sondern bereitet die Bevölkerung auch auf den zukünftigen Tourismus vor. Aus Aktivisten gehen irgendwann Reiseleiter, touristische Unternehmer aber auch zukünftige Touristen hervor.

Dezentralisierung des Tourismus in Chile
Naturnaher Tourismus setzt eine möglichst intakte Umwelt voraus. In Gebieten mit angewandtem naturnahen Tourismus wird die Bevölkerung quasi dazu gezwungen, ihre Umwelt zu erhalten. Eine Verbreitung des naturnahen Tourismus bewirkt dadurch automatisch eine Verbreitung des Umweltschutzgedankens und erlaubt gleichzeitig einer breiteren Bevölkerungsschicht Zugang zum internationalen Tourismus als Arbeitsquelle.

Weiterbildung
Größere touristische Unternehmen in Chile besitzen die notwendigen Kenntnisse sowie Möglichkeiten, ihre Angebote der speziellen Nachfrage des internationalen Tourismusmarktes anzupassen und den Bedürfnissen des internationalen Kunden gerecht nachzukommen. Kleineren Unternehmen bleibt der internationale Markt oft aus Unkenntnis verschlossen. Die Qualität der Angebote entspricht daher oft den eigenen Bedürfnissen, nicht aber denen des internationalen Marktes. Die Stiftung Trekkingchile bietet ganzjährig Kurse, Seminare und Vorträge zum Thema Umweltschutz und Tourismus an.

Registrierung von Reiseleitern
Es kann keine einheitliche berufliche Ausbildung für Reiseleiter geben. Die notwendigen Kenntnisse eines RL sind viel zu divers – Ornithologie, Geschichte, Flora, Fauna, Geologie, Trekking, Erste Hilfe, etc. – um eine umfassende Ausbildung zu gewährleisten. Die notwendigen Fähigkeiten beinhalten zusätzlich auch persönliche Aspekte, wie Menschenkenntnis und Gruppenführung. Eine vorgeschriebene Zertifizierung führt leicht zum Missbrauch und zur Monopolisierung seitens der Ausbildungsstelle. Angebotene Kurse und die Zertifizierung von Reiseleitern dürfen deshalb nur über die Kursteilnahme, jedoch keine Aussage über die Qualifikation machen. Die Zertifizierung muß staatlich anerkannt sein.

Umweltschutz
In Zuammenarbeit mit Touristikern aus dem In- und dem Ausland führt die Stiftung eine Reihe an Programmen und realisiert eine Vielzahl an Projekten durch. Wir errichten Behindertenheime, pflanzen jährlich tausende einhimische Bäume, führen eine Kinderfahrschule, unterrichten Umwelschutz in öffentlichen Schulen und zeigen tausenden Reisenden und Schulklassen in unserem Umweltmuseum wie schön die Natur vor der Haustür ist.

Information auf Spanisch könnt Ihr auf unserer Webseite sehen, alle unsere Aktivitäten werden reichlich bebildert auch auf Facebook veröffentlicht und selbst bei Wikipedia findet Ihr einen Eintrag.

 


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