Alternative Text
von 9. November 2017

Abenteuer Amazonas, Puerto Maldonado


Dies ist mein erster Blogbeitrag in meinem Leben, ich hoffe Ihr habt Spass, sicherlich nicht soviel wie ich ihn hatte im Amazonas von Peru aber vielleicht schnuppert Ihr beim Lesen ein bisschen den Duft vom Regenwald. Ich bin gerade 13 geworden, mein Vater hat mir ein wenig ( 23 Rächtschreibfeler) den Text verbessert.

Das erste was ich dachte als wir über den Amazonas flogen war: Hallo Ich fliege gerade über den Amazonas. Mein größter Wunsch geht gerade in Erfüllung.

Als wir etwa eine halbe Stunde später in Puerto Maldonado, Peru, ankamen, wurden wir von einem Minibus abgeholt. Mit diesem fuhren wir noch etwa eine halbe Stunde zur Bootsanlegestelle.  Auf dem Weg holten wir Caroline, eine Mitarbeiterin vom Büro von Trekkingchile, ab. Wir fuhren etwa 3 Stunden mit dem Boot. Bereits auf dem Weg sahen wir viele interessante Tier- und Pflanzenarten. Wie zum Beispiel das Wasserschwein, den Brillenkaiman und die Langhalsschildkröte. Nach etwa 3 Stunden kamen wir schließlich im Hotel an und sofort schrie mein Papa: AGUTI!!! Was so viel bedeutet wie: kleines niedliches Säugetier ständig auf der Suche nach Paranüssen.

Naja, auf jeden Fall sind wir in unser Zimmer gegangen und ich muss schon sagen die waren echt schön, mit viel Holz, Hängematten und Moskitnetz. Von der Terasse aus sahen wir die Hängenester der Oropendulavögel, den Gesang werde ich nie vergessen, unglaublich schön. Am Abend machten wir unsere erste Tour in den Regenwald. In der Nacht auf Insektensuche zu gehen ist nicht gerade das was meiner Mama gefällt.

Der Morgen des nächsten Tages war Horror für mich, um 6:00 Uhr aufstehen zum Frühstück, das Wohl gemerkt nicht besonders gut war. Und dann war es auch noch richtig kalt im Boot, wobei die Fahrt durch den Regenwald richtig toll war. Also der Amazonas ist schon irre, gerade für uns Kinder.  Brüllaffen die in Bäumen herum hüpfen, Hornwehrvögel die durch den Wald rufen und Jaguare die durch die Büsche schleichen. (Wobei mir diesen erst zwei Jahre später im Pantanal von Brasilien sehen konnten.) An der Anlegestelle angekommen mussten wir etwa 2 Stunden zu Fuß zum See gehen, hier wartete bereits ein Floss. Damit fuhren wir auf den See hinaus und hielten Ausschau nach einem ganz besonderen Vogel, dem Hoatzin und wir hatten ein Mordsglück, wir fanden denn sehr bald. Ein Huazin schaut eigentlich aus wie ein Archäopteryx. Ich war sogar schon mal im Steinbruch im Altmühltal wo man das originale Fossil gefunden hat. Wir waren noch eine gute Stunde auf dem See und beschäftigen uns mit ziemlich unterhaltsamen Aktivitäten, wie zum Beispiel Piranha fischen. Das war es dann auch schon wieder mit dem zweiten Tag,  die Zeit vergeht zu schnell. Nach Sonnenuntergang gabe es noch eine Kaimansafari, bei der wir einige der Reptilien sehen konnten. Nachts ist das leicht, da die Augen rot im Licht der Taschenlampen reflektieren.

Am dritten und letzten Tag machten wir noch einen spitzen Ausflug zu den Aras, der größten Papageienart der Welt! Als wir an einem der Salzleckstellen ankamen  saßen da schon sehr, sehr viele  Papageienarten. Nicht nur Aras sondern auch Sittiche, Tukane und ein Klammeraffe turnte über unseren Köpfen herum! Am nächsten Tag fuhren wir zurück nach Puerto Maldonado, natürlich mal wieder um 6:00 Uhr morgens, genau meine Zeit. Das ist auch schon wieder das Ende von unserem kurzen Abstecher in den größten Urwaldgiganten der Welt – dem Amazonas.