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Trekking - Torres del Paine

 

Torres del Paine

W-Wanderung

Der Nationalpark Torres del Paine bedarf mit Sicherheit keiner weiteren Werbung mehr. Die bizarren Cuernos (Hörner) mit ihrem zweifarbigen Gestein und die steilen Granitnadeln der Torres (Türme) gelten fast als Wahrzeichen des Landes. Tausende von Wanderern erfreuen sich jährlich der außergewöhnlichen Landschaft und der zahlreichen Tierwelt am Südzipfel des Kontinents. Wer Einsamkeit sucht und die Stille der Natur genießen möchte, muss auf weniger begangene Pfade ausweichen oder außerhalb der Hochsaison (Dezember bis Februar) kommen.

In Chile findet sich nur selten die Möglichkeit, von Hütte zu Hütte zu wandern. Deshalb beschreiben wir die als W-Wanderung bekannte Tour im südlichen Teil des Nationalparks. In der Hochsaison sollten dabei unbedingt die Hüttennächte vorher reserviert werden. Als Ausgangspunkt dient die Torres-Hütte am Nationalparkeingang Laguna Amarga, welcher leicht mit öffentlichen Bussen von Puerto Natales aus zu erreichen ist.

Tag 1
Mirador Torres (7-8 h, 950 m)

Alle Wege im Park sind sehr gut markiert, mit einer Wanderkarte kann man sich kaum verlaufen. Vom Refugio Las Torres führt der Weg vorbei am Hotel zu einer Brücke. Wir queren sie und biegen beim nächsten Abzweig rechts ab. Der Weg führt nun steil bergauf. Schon nach etwa 1,5 h erreichen wir das Refugio Chileno auf etwa 520 m.

Statt die Brücke zum Refugio Chileno zu überqueren, zweigen wir links ab und folgen dem schmalen Pfad entlang des Baches. Nach etwas über einer Stunde erreichen wir den Abzweig zum Mirador. Nun führt der Weg durch grobe Steinblöcke steil hinauf zu dem Aussichtspunkt an der Lagune, welcher in einer weiteren Stunde erreicht wird. Der Ausblick auf die Torres zählt sicherlich zu den schönsten des Landes. Tolle Fotomotive ergeben sich bei einem kurzen Abstieg zum Ufer der Lagune. Es sieht optisch zwar nicht so aus, aber der höchste Gipfel ist der Südturm ganz links.

Zurück geht es auf dem selben Weg. Unterwegs kann man auf eine heiße Schokolade im Refugio Chileno einkehren.

Tag 2
Refugio Cuernos (5 h, 420 m 460m)

Eine relativ kurze Etappe, immer leicht bergauf und bergab wobei einige steile Anstiege zu überwinden sind. Hier sind häufig Kondore zu beobachten. Das Refugio Cuernos ist etwas kleiner als die Torres-Hütte.

Tag 3
Refugio Pehoe (7-8 h, 670 m 723 m)

Nach 2:15 h erreichen wir das Campo Italiano. Hier deponieren wir die Rucksäcke und steigen die ausgeschilderte Strecke hoch zum Mirador. Vorsicht - bei Regen ist starke Rutschgefahr auf den glitschigen Steinen. Unterwegs hört man immer wieder das Eis vom Francés-Gletscher abbrechen, weiter oberhalb des Weges kann man dabei sogar zuschauen.

Wieder zurück am Campo Italiano, legen wir noch eine kleine Pause ein, und weiter geht es zur Pehoe-Hütte.

Tag 4
Refugio Grey (4-5 h, 458m 365m)

Unterwegs gibt es heute besonders viele Fotostopps. Der Weg ist wie immer leicht zu finden. Eine Minute vor dem Refugio Grey zweigt rechts der Weg ab zum Aussichtspunkt über den Gletscher. Vom Refugio Grey aus sollte man unbedingt an einem extra Tag den Gletscher erkunden. Dazu einfach den Trail zum nächsten Camp hochwandern.

Gleich bei der Hütte befindet sich die Anlegestelle, von wo aus Boote zur Südseite des Sees fahren und Busanschluss nach Puerto Natales besteht.

Karte zur Tour

 

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TRK

 

 


Die Cuernos (Hörner)

 

 


Zu Füßen der Torres

 

 


Nur was für die besten Bergsteiger