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Trekking - Sierra Nevada


Sierra Nevada (2554 m)

Zwischen Araukarien und Seen

Im Osten Araukaniens erstreckt sich der Nationalpark Conguillío, einer der spektakulärsten Naturparks Chiles. Hier kämpfen grüne Wälder gegen Lavaströme, welche wiederum neue Seen entstehen lassen: eine Landschaft im ständigen Umbruch.

Vom malerischen Lago Conguillío aus führt ein Wanderweg durch herrliche Südbuchenwälder hinauf zur Sierra Nevada. Von zwei Aussichtspunkten unterwegs kann man den Blick auf den majestätischen Vulkan Llaima, den See und die Sierra Nevada genießen. Weiter oben begleitet das Rauschen zahlreicher kleiner Wasserfällen den Wanderer.

Anfahrt

Von Temuco aus gibt es zwei Zufahrtswege zum Nationalpark Conguillío. Die eine führt auf der Asfaltstraße über Lautaro bis Curacautín (84 km), von dort auf einer teilweise sehr holprigen Schotter- und Erdpiste bis zum Parkeingang an der Laguna Captrén (34 km). Dann sind es noch 12 km bis zur Playa Linda am Conguillío-See. Die andere Möglichkeit ist, Temuco auf der größtenteils asfaltierten Straße in Richtung Cunco und Melipeuco (91 km). Von dort führt eine Schotterpiste (9 km) zur Station Truful-Truful des Nationalparks Conguillío. Dahinter führt die Straße durch die Lavaströme, die bei den verschiedenen Ausbrüchen des Vulkans Llaima entstanden sind, und in das "Valle de la Luna", eine Ebene aus bizarr geformter Basaltlava. Das schwarzgraue Szenario steht im krassen Gegensatz zu den grünen Südbuchenwäldern (Nothofagus), die der Laguna Arcoiris ihre charakteristische Farbe verleihen. Die Straße erreicht schließlich die Araukarienwälder und die Playa Linda am Conguillío-See (20 km ab Parkeingang).

Von Temuco nach Curacautín verkehrt Erbuc (Tel. 45-272204) täglich dreimal ab Busterminal "Buses Rurales": 07.30 – 10.15 – 11.15 Uhr. Hinter Curacautín gibt es keinen öffentlichen Verkehr mehr.

Für die zweite Variante verkehrt Nar-Bus (Tel. 45-407740) täglich viermal bis Melipeuco: 08.00 – 09.00 – 10.30 – 12.00. Ab hier gibt es keinen öffentlichen Verkehr mehr.

Eintritt

2800 Pesos / 4 USD

Tag 1 (5 - 7 Stunden)

Die Route ist relativ einfach und hat nur zwei technisch etwas anspruchsvollere Passagen. Als Gepäck sind Steigeisen, Eispickel, Seil, Kompass und Karte zu empfehlen. Man muss einige Vorkehrungen treffen, da die Route über einen Gletscher mit Spalten führt. Außerdem kann man bei schlechtem Wetter schnell die Orientierung verlieren.

Der Trailstart an der Playa Linda des Lago Conguillío ist deutlich ausgeschildert. Der Weg führt zunächst durch Südbuchenwälder am steilen Ostufer des Sees nach oben. Von zwei Aussichtspunkten unterwegs kann man den Blick auf den majestätischen Vulkan Llaima, den See und die Sierra Nevada genießen. Der Pfad führt dann über einen Berg und dringt bis in die Sierra vor. Links und rechts eröffnen sich Blicke in tiefe Schluchten mit zahlreichen Wasserfällen.

Der Aufstieg ist zwar etwas lang, aber technisch nicht allzu schwierig. Personen, die über eine entsprechend gute Kondition verfügen, können den Aufstieg zum Nordgipfel in 5 bis 7 Stunden schaffen, während man den Südgipfel nach 3 bis 5 Stunden erreichen kann.

Der Abstieg dauert etwa 3,5 Stunden.

Führer zur Tour

Descabezado Grande
Aufstieg durch Naturwälder

 

 

Bimssteinwüste
Blick vom Lonquimay auf die Sierra Nevada

 

 

Camp
Immer höher hinauf...