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| Schild |
S
33°38.062' |
W
078°50.184' |
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Salsipuedes |
S
33°37.739' |
W
078°50.289' |
Der Sendero de Chile quert die ganze Insel, vom Flugplatz bis nach Juan Bautista. Per Boot gelangen wir von Juan Bautista in 1-1,5 h zur Bahía Padre unterhalb des Flugplatzes. Wir folgen ein Stück der Piste Richtung Flugplatz. Bevor wir diesen erreichen, queren wir einfach rechts zur Steilküste rüber. Hier eröffnet sich ein spektakulärer Ausblick auf El Arenal, den einzigen Sandstrand der Insel - und selbst der hat nicht immer Sand aufzuweisen. Entweder kehren wir wieder zurück zur Piste oder steigen einfach den Hügel vor uns hoch, der Windsack des Flugplatzes ist schon von Weitem zu sehen. Am Flugplatz vorbei erreichen wir nach ca. 500 m das Eingangstor zum Nationalpark auf 144 m. Bis hierher benötigen wir mit langer Fotopause weniger als 1 h.
Der Sendero de Chile ist hier noch immer eine Piste, also leicht ersichtlich. Wir passieren nach wenigen Minuten ein Holzgatter. Rechts führen Serpentinen hinab zur größten Seelöwenkolonie der Insel in der Bahía Tierra Blanca. Ihr Gebrüll kann man bis hierher hören. Ein Besuch der Kolonie auf dem Landweg sollte jedoch vermieden werden, da die Tiere dabei unnötig gestresst werden. Wir folgen der Piste und erhaschen nach weiteren 45 min. an der Punta Chupones auf 276 m einen Blick auf die nächste Bucht. Ein kleiner Abstecher führt noch näher zur Steilküste. Nach weiteren 1,5 h eröffnet sich der Blick auf die Villagra-Bucht. Ein Schild „3 Puntas“ weist hier (256 m) auf die dahinter liegenden Berge hin. Die Vegetation ist bisher nicht besonders vielfältig, die Hänge sind überwiegend von Trun bedeckt. Im Herbst bleiben die Kletten besonders gern an Baumwollhosen kleben.
Vor uns liegen bereits die grünen Hänge, die sich zum Mirador Selkirk hochziehen. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir den Picknickplatz im Villagra-Tal mit einer Conaf-Hütte auf 278 m. Hier befinden wir uns bereits in üppig grüner Vegetation. Der Weg ist ebenfalls schmaler geworden und führt in Serpentinen hoch zum Pass, dem Mirador Selkirk, auf 571 m. Insgesamt haben wir für die Strecke fast 6 h gebraucht, allerdings mit zahlreichen Fotostops. Unter uns liegen bereits die Bahía Cumberland und die Häuser von Juan Bautista. Der Weg bergab ist nicht zu verfehlen, und nach weniger als 1 h erreichen wir das Nationalparktor auf 191 m. Nur wenig unterhalb beginnt die Straße Castillo, die zum Fort St. Bárbara führt. Insgesamt benötigten wir 7 h.
GPS-Daten
| Bahía
Padre |
S
33°40.187' |
W
078° 56.161' |
|
Arenal |
S
33°40.378' |
W
078°56.039' |
|
Nationalparkeingang |
S
33°39.889' |
W
078°55.668' |
|
Bahía
Chupones |
S
33°39.157' |
W
078°54.503' |
|
Tres Puntas |
S 33°38.709' |
W 078°52.984' |
|
Villagra |
S 33°38.205' |
W 078°52.074' |
|
Mirador Selkirk |
S 33°38.210' |
W 078°51.087' |
|
Nationalparktor |
S 33°38.248' |
W 078°50.384' |
Eine weitere Tagestour erfordert wiederum die Anreise per Boot. Bei Schlechtwetter sollte die Tour nicht unternommen werden, da das Anlanden schon bei halbwegs gutem Wetter recht abenteurlich ist. Die Bootsfahrt kostet etwa 30.000 Pesos (ca. 50 USD) für das ganze Boot und dauert ca. 45 min von Juan Bautista bis zur Bahía Francés. Gleich in der Bucht befinden sich ein Campingplatz und eine Conaf-Hütte mit einem Wasserhahn dahinter. Alles Trinkwasser außerhalb von Juan Bautista sollte entkeimt werden.
Wir steigen das Tal bergauf. Nach ca. 30 min. gabelt sich das Tal. Links führt ein Weg hoch nach Pascua und in die Quebrada Hedionda (Stinkende Schlucht), wir bleiben im rechten Tal. Die Vegetation wird dichter, die ersten Luma-Bäume tauchen auf. Wir halten uns auf der linken Hangseite des Tals. Der Weg ist nicht durchgehend sichtbar, verliert sich oft und ist im Frühjahr angeblich gar nicht vorhanden. Ein örtlicher Führer ist für diese Tour anzuraten.
Nach weiteren 30 min. führt eine Leiter über einen Stacheldrahtzaun. Nun wandern wir bereits durch dichten Wald mit kräftigen Naranjillo-Stämmen. Nach insgesamt 1,5 h erreichen wir den Aussichtspunkt Rebaje de la Piña auf 378 m. Unter uns liegt die wild zerklüftete Küste.
Nach
einer ausgiebigen Pause steigen wir in 45 min. wieder ab Richtung
Bahía Francés bis zu der Stelle auf 150 m, wo sich
die Quebrada Hedionda mit „unserer“ Quebrada trifft.
Insgesamt sind wir bisher 485 m
und 285 m
in 2:15 h gegangen.
Von hier steigen wir nicht weiter bergab, sondern folgen einem der zahlreichen Trampelpfade links den spärlich bewachsenen, stark erodierten Hang hoch. Nach 30 min. erreichen wir den Alto del Francés auf 250 m, eine grasbedeckte Ebene mit herrlichem Blick auf die Bucht, welche nun direkt unter uns liegt. Wir hatten sogar das Glück, Wale zu beobachten, die immer wieder aus dem Wasser sprangen.
Der
Weg folgt nun meist gut sichtbar dem zerklüfteten Hang oberhalb
der Küste. Dabei muss jede Quebrada umgangen werden. Nach
1:30 h erreichen wir die Quebrada Pesca de los Viejos auf 240
m, 15 min. später die Quebrada La Labra auf 230 m. Nochmals
15 min. später queren wir ein Gatter. Um auf den vor uns
liegenden Hang aufzusteigen gibt es drei Möglichkeiten; wir
nehmen den ganz linken Weg. Dies ist zwar der steilste, aber auch
der kürzeste Pfad. 30 min später erreichen wir den Rücken
(380 m), unter uns liegt bereits die nächste Quebrada El
Rabanal, und wir sehen schon die Antenne am Aussichtspunkt Centinela.
Wir steigen etwas ab und nehmen abermals den ganz linken Pfad
von drei Möglichkeiten. Der Weg verliert sich im dichten
Murtillagestrüpp und im Lumawald. Wir benötigen 45 min.,
um die Antenne und den Aussichtsplatz Centinela auf 360 m zu erreichen.
Wir steigen weitere 45 min. ab bis zum Nationalparktor kurz vor
der Hostería Pangal auf 113 m. Von hier sind es nochmals
45 min. bis ins Zentrum von Juan Bautista. Im zweiten Teil der
Tour stiegen wir 655 m
und 750 m
und benötigten 5 h.
| Bahía
Francés |
S
33°39.726' |
W
078°46.628' |
|
Quebrada
Hedionda |
S
33°39.954' |
W
078°47.358' |
|
Rebaje
de la Pina |
S
33°40.163' |
W 078°48.145' |
|
Alto del Francés |
S 33°39.594' |
W 078°46.763' |
|
Q. Pesca de los Viejos |
S 33°39.120' |
W 078°47.346' |
|
Q. La Labra |
S 33°39.055' |
W 078°47.612' |
|
El Rabanal |
S 33°38.825' |
W 078°48.107' |
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Centinela |
S 33°38.693' |
W 078°48.468' |
|
Nationalparktor |
S 33°38.776' |
W 078°48.826' |

Ankunft am Flughafen

Playa Arenal

Felsenküste

Rebaje de la Piña

Rebaje de la Piña

Salsipuedes, Blick auf San Juan Bautista

San Juan Bautista

Sendero de Chile