Patagonien
Am
Südzipfel des Kontinents erstreckt sich beiderseits der Anden
das sagenumwobene, wilde Patagonien. Während die Argentinier
das gesamte Gebiet südlich des Río Colorado unter
diesen Begriff fassen, versteht man in Chile unter Patagonien
“nur” die Landstriche südlich von Puerto Montt.
Die Carretera Austral führt von hier aus 1200 Kilometer lang
durch ursprüngliche Wildnis bis zum See General Carrera und
weiter an den Rand des Patagonischen Kontinentaleisfeldes. Entlang
dieser Abenteuerstraße reihen sich mehrere Nationalparks
und erstklassige Trekkinggebiete. Leider sind sie mit öffentlichen
Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen, zudem steht witterungsbedingt
nur eine kurze Saison zur Verfügung (Dezember bis Februar).
Weiter
südlich lockt der zu Recht meist besuchte Nationalpark des
Landes, Torres del Paine, Trekker und Bergsteiger aus aller Welt.
Kleiner Tipp: Im Herbst (März-Mai) genießt man hier
nicht nur die buntesten Farben, sondern auch weniger überlaufene
Trails.

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Zu
Füßen der Torres del Paine
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