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Trekking - Vulkan Láscar


Láscar (5592 m)

Ewiger Feuerspeier

Der Vulkan Láscar zählt zu den aktivsten Vulkanen Chiles, der letzte Ausbruch war im Jahr 1993. Wegen seiner relativen Nähe zu San Pedro de Atacama ist er ein beliebtes Ziel für Bergsteiger, welche sich meist mit dem Kraterrand auf etwa 5150 m begnügen. Das Massiv ist aus zwei Stratovulkanen zusammengesetzt, deren Zentren 1,6 km auseinander liegen. Die Krater selbst messen etwa 900 m im Durchmesser. Wegen seiner relativ geringen Höhe eignet sich der Láscar gut zur Akklimatisierung für größere Touren. Bei normaler Witterung genügen warme Kleidung und gute Wanderschuhe, nach Schneefall benötigt man eventuell Leichtsteigeisen für den Gipfelbereich.

Ausgangspunkt

San Pedro de Atacama

Anfahrt

Von San Pedro aus führt die Strecke über Toconao, Talabre und vorbei an der Laguna Lejía zum Südosthang des Láscar. Die Höhe und der schlechte Zustand der Pisten erfordern ein Allradfahrzeug, aber selbst damit benötigen wir für die Strecke von 120 km etwa 3 Stunden. Minenkrater links und rechts der Piste verweisen auf Chiles Konflikte mit Argentinien.

Direkt am Berghang zu campen ist oft nicht möglich, da je nach Witterung stechende Schwefeldioxiddämpfe vom Berg herab wehen. Bereits weit vorher finden wir links von der Straße, auf etwa 4500 m, einigermaßen Windschutz zum Zelten. Die Stelle ist leicht erkennbar durch riesige Steinblöcke, welche beim Ausbruch 1990 innerhalb eines Radius von 5 km bis hierher geschleudert wurden. Altemativ kann man das Camp an der Laguna Lejía (4300 m) errichten, welche sich aber in einiger Entfernung vom Berg befindet und starken Winden ausgesetzt ist. Wer noch nicht ausreichend akklimatisiert ist, um in so großer Höhe zu übernachten, fíndet vorher in Tumbre (3900 m) eine schöne Möglichkeit zum Campen. Von Tumbre aus kann man noch eine schöne Wanderung das Tal hinauf unternehmen.

Vorsicht! Bei einsetzendem Schneefall sind die Spuren der Piste oft nicht mehr ersichtlich, was die Rückfahrt nach San Pedro stark erschweren kann.

Aufstieg

Vom Camp bei den Steinblöcken sind es zu Fuß etwa 1 Stunde oder per Auto zehn Minuten bis zum Ende der Piste. Hier einfach den flachsten Teil in der Mitte des Hanges aufsteigen. Teilweise ist ein Pfad bereits vom Fuß des Berges aus sichtbar. Da oft gerade hier herabwehende Schwefeldämpfe die einfachere Route verhindern, besteht alternativ die Möglichkeit, den leicht ersichtlichen Rücken westlich davon hochzusteigen. Diese Route ist freilich wesentlich steiler, führt höher hinauf und besteht zum größten Teil aus grobem Geröll. Auf dieser Strecke benötigen wir etwa 3 Stunden für den Aufstieg.

Karte zur Tour

Descabezado Grande
Der Gipfel zum Greifen nah

 

 

El Caminante