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Trekking - Huayna Potosí

Huayna Potosí

Wegen seinem leichtem Zugang, seiner relativ einfachen Normalroute und seiner imposanten Südseite ist dieser wunderschöne Berg nicht nur einer der meist bestiegensten, sondern auch der fotogenste Boliviens. Er kann in einer langen Tagestour oder mit einem Camp auf 5500 m bestiegen werden. Mit 6094 m stellt er wahrscheinlich den leichtesten Sechstausender der Königskordillere dar.

Anfahrt

Wir fahren am Skiberg Chacaltaya vorbei. In Milluni wird eine Straßenkontrolle durchgeführt und nach etwa 2 Stunden erreicht man das Refugio am Zongo Pass. Hier stehen Unterkunft und Essen zu Verfügung, man kann Führer anheuern und Ausrüstung mieten. Das Refugio liegt auf 4700 m und kann sowohl von öffentlichen Minnibussen als auch normalen Taxis erreicht werden.

Tag 1

Vom Refugio aus queren wir die Staumauer des Lago Zongo. Dem Äquadukt entlang bis zum Beginn des Pfades, welcher deutlich sichtbar den Rücken der Moräne hoch verläuft. Den steil verlaufenden Schutthang hoch, um nach insgesamt etwa 2 Stunden zum Gletscher zu gelangen. Die meist ausgetretene Spur führt nun verstärkt nach Norden. Mäßig ansteigend, erreichen wir nach ca. weiteren 4 Stunden das Höhenlager "Campamento Argentino" auf etwa 5500 m. Dieses liegt plateauartig unterhalb des steilen Gletscherhanges des morgigen Aufstieges. Vorsicht, selbst in dieser Höhe wurde von Diebstahl der Ausrüstung berichtet!!!

Tag 2

Wir steigen den Hang hoch. Vorsicht besonders im oberen Teil ist mit Spalten zu rechnen!!! Vor uns liegt nun der pyramidenförmige Gipfel, dessen Basis wir nach etwa 4 Stunden erreichen. Der Aufstieg über die Nordseite gilt zwar als Normalroute, führt aber über den extrem schmalen Grat zum Gipfel. Je nach Schneeverhältnissen ist dieser nur etwa 50-100 cm breit und fällt steil zu beiden Seiten ab. Als Alternative erreicht man den Gipfel über die Ostflanke, über die man sich beim Abstieg auch am einfachsten wieder abseilen kann. Um den 6080 m hohen Gipfel zu erreichen, muss mit weiteren 2-3 Stunden gerechnet werden. Der Abstieg zum Refugio erfolgt normalerweise noch am gleichen Tag.

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Gipfelblick

 

 


Bergfriedhof bei Milluni

 

 


Am Gletscher