Andere
Bergtouren in Zentralchile
Die
hier aufgelisteten Touren sollen einen Überblick über
die vielfältigen weiteren Möglichkeiten geben, die wenig
bekannte Zentralzone des Landes zu erkunden. Alle Wanderrouten
sind ausführlich im Adventure
Handbook Central Chile beschrieben.
Von
Nord nach Süd.
Nationalpark
La Campana
Der
Nationalpark in der Küstenkordillere bei Quillota schützt
die letzten Bestände der Chilepalme. Gleichzeitig birgt er
ein ausgedehntes Stück feuchtgrünen Naturwaldes mit
den nördlichsten Roblebeständen in Amerika ein
Traum für Botaniker. Der Park, von zwei Seiten zugänglich,
bietet mehrere einfache, abwechslungsreiche Wanderungen.
Yerba-Loca-Tal
In
dem langgestreckten Tal vor den Toren Santiagos sorgt zwischen
steilen, kahlen Hängen der fröhlich schäumende
Estero Yerba Loca für Leben. Den Talschluss bilden der 4930
m hohe, vergletscherte La Paloma und der eindrucksvolle Fünftausender
El Altar.
Cerro
Provincia
Der
an einem Tag zu bewältigende Aufstieg auf den Cerro Provincia
östlich von Santiago ist insbesondere im Frühling, wenn
die Hänge sich in sattes Grün kleiden und überall
Blumen und Blüten sprießen, ein Genuss. Von oben kann
man entweder die Metropole selbst oder ihre Smogglocke bewundern.
Nationalpark
El Morado
Das
farbenprächtige Andenhochtal im oberen Teil des Cajón
de Maipo, benannt nach dem spitzen Zacken des Cerro Morado (4490
m), kann in einer Tagestour oder geruhsam in zwei Tagen erwandert
werden. Besonders im Frühjahr färbt sich der Boden auf
dem Weg zur Gletscherzunge des San Francisco mit einer Vielzahl
von Wildblumen.
Río
Los Cipreses
Ihren
Namen verdanken Fluss wie Naturschutzgebiet in den Bergen bei
Rancagua den schlanken, dunkelgrünen Bergzypressen. Im unteren
Teil wartet das Tal mit üppiger Hartlaubvegetation und verschiedenen
Kakteenarten auf. Höhepunkt ist der Aufstieg zur blaugrünen
Laguna Piuquenes.
Naturreservat
Siete Tazas
Die
"sieben Tassen" sind runde Becken, die der Río
Claro in die schwarzen Basaltfelsen der Vorkordillere gegraben
hat. Von Curicó aus leicht zu erreichen, eignet sich das
Naturschutzgebiet für schöne Wanderungen. Hier werden
auch Pferdetouren angeboten. Vom Conaf-Gebäude führt
ein Pfad durch Südbuchenwald in Richtung Valle del Indio,
immer an der Claro-Schlucht entlang.
Naturreservat
Altos de Lircay
Verträumt
mitten im Südbuchenwald gelegen, lockt das Reservat Naturfreunde
mit mehreren einfachen Wanderwegen, besonders im Spätherbst,
wenn die Blätter gelb und rot leuchten, oder im Frühjahr,
wenn die Spitzen der Berge weiß glänzen... Durch einen
majestätischen Coihue-Wald geht es zum Aussichtsfelsen Piedra
de Aguila (ca. 40 min), oder zum Hochmoor Majadilla auf einem
Bergrücken mit schönem Blick (2 Std.). Für Bergwanderer
lohnt sich eine Spritztour auf den Aussichtsberg Peine (2448 m,
6 Stunden).
Pellado-Trek
Der
Pellado-Trek wartet weit über der Baumgrenze mit erkalteten
Lavaströmen, Gletschern, Vulkanen, Berglagunen und dem vielleicht
schönsten Wasserfall Chiles auf. Von einer kleinen, meist
vereisten Lagune aus lassen sich gleich drei stattliche Dreitausender
besteigen San Pedro (3621 m), Pellado (3121 m) und San
Pablo (3325 m).
Belloto-Trail
Eine
leichte Trekkingstrecke erschließt die alten Südbuchenwälder
des Schutzgebietes Bellotos El Melado oberhalb von Linares, immer
entlang dem grün schäumenden Río Ancoa. Wenn
dann noch im Herbst die Bäume rot entflammen, ist das Märchenwald-Gefühl
nicht weit.
Longaví-Trek
Die
Umrundung und Besteigung des 3240 m hohen Nevado de Longaví
hat ihren Platz unter den zehn schönsten Touren ganz Chiles
sicher. Ursprüngliche Naturwälder und Gletscher, ein
einsames Camp am Ufer der Laguna Achibueno und seltene Zypressenbestände
an der Südseite des verschneiten Toro-Massivs wiegen die
Strapazen bei weitem auf.
Aguas-Calientes-Tal
Die
Thermalflüsse im Valle de Aguas Calientes, ganz in der Nähe
der berühmten, aber kommerziell genutzten Termas de Chillán,
gehören zu den schönsten Naturthermen Chiles und sind
in einer einfachen Tagestour über einen 2000er Pass zu erreichen.
Nevado
de Chillán
Wem
der Sinn nach wild zerklüfteter Lavalandschaft mit Gletschern,
Kratern und Parasitkegeln steht, der sollte sich diese Tour nicht
versagen. Aus diesem Gewirr ragt mit 3212 m der teilweise vergletscherte
Nevado de Chillán heraus. Das i-Tüpfelchenist der
einfache Aufstieg über den Gletscher.
Vulkan
Antuco
Zwischen
der dunkelblau schimmernden Laguna del Laja und der vergletscherten
Sierra Velluda ragt der perfekt geformte Zuckerhut des Vulkans
Antuco auf, dem nur wenige Meter an der Dreitausender-Marke fehlen.
Am interessantesten ist der Aufstieg über die Südroute,
führt sie doch über einen kleinen Gletscher zum Gipfel.
Von oben eröffnet sich ein reizvoller Ausblick auf die von
vulkanischen Kräften geschaffene Mondlandschaft.
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Die Chile-Palme im NP La Campana

Einfache Wanderung im Morado-Park

Die berühmten "Sieben Tassen"

Wandern in Altos de Lircay

Die drei Vulkane: San Pedro, Pellado nnd San Pablo

An der Quelle des Río Ancoa

Auf dem Gipfel des Nevado de Chillán

Die Thermalquellen Aguas Calientes


Die
Beschreibungen sind Auszüge aus unserem Handbuch.

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