Altiplano
Im
von Wüstengebieten dominierten Nordchile werden Bergsteiger
magisch vom Altiplano angezogen, einer von stolzen Sechstausendern
überragten Andenhochebene auf über 4000 Metern Höhe.
Dutzende Vulkankegel überblicken eine bizarre Landschaft
aus Salzpfannen und Flamingoseen, grünen Hochmooren und Mondgebirgen.
Die
Aufstiege sind generell technisch eher einfach, erfordern jedoch
wegen der extremen Höhe sehr gute Kondition. Für die
meist stark abgelegenen Ziele benötigt man bis auf wenige
Ausnahmen ein eigenes Fahrzeug zum Ausgangspunkt der Tour. Im
chilenische Sommer (Dezember bis Februar) suchen häufig die
niederschlagsreichen Ausläufer des "bolivianischen Winters"
den Altiplano heim, machen Straßen unpassierbar und erschweren
Bergtouren erheblich.


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Aufstieg auf den Miscanti
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