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Bergung aus der Gefahrenzone
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Bei Eintreffen des Helfers am Unfallort, wird der Verletzte auf Atmung, Bewusstsein und Herzschlag geprüft (ABC Regel = Atmung/Bewusstsein/Circulation). Nach Abschätzung der Gefahr und Priorität muss der Verletzte möglichst rasch aus der unmittelbaren Gefahrenzone (Steinschlag, Lawinen, extremer Höhe, tiefen Temperaturen) geborgen werden. Unüberlegter und unsachgemäßer Transport (Wirbelverletzungen) stellen dabei jedoch eine große Gefahr für den Verletzten dar. Der Helfer muss selbst einschätzen können, ob der Abtransport ggf. gefährlicher ist als der Aufenthalt in der Gefahrenzone. Steht nur ein Helfer zu Verfügung, kann dieser über kurze Distanzen den Verletzten mit dem Feuerwehrgriff oder dem Rautegriff abtransportieren.
Von der Gefahrenzone geborgen, werden notwendige Erste Hilfe Maßnahmen durchgeführt. Dem Verletzten (abhängig vom Verletzungsgrad) sollte wenn möglich ein Camp mit Zelt, Liegematte und Schlafsack zur Verfügung stehen. Bei Expeditionen sollte die transportfähige Person möglichst bis ins Basislager abtransportiert werden. Bei einer gut vorbereiteten Tour sollte stets Funkverbindung zwischen Basislager und den Teilnehmern bestehen. Nun müssen weitere Schritte überlegt werden.
Einschätzung der Situation
- Muss der Verletzte abtransportiert werden?
- Ist die betroffene Person transportfähig?
- Welche Transportmöglichkeiten stehen zur Verfügung?
- Muss ich absteigen und Hilfe holen?
- Wie kann ich Hilfe holen?
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