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Alarmierung
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Handys funktionieren meist nicht, ihre Reichweite ist dafür in den chilenischen Bergen zu gering. Um besseren Empfang zu erhalten, hilft es oft, eine Anhöhe zu erklimmen. In den Anden streifen häufig Hirten (Arrieros) und, in Grenzgebieten, die berittene Polizei zu Pferd herum. Ansonsten muss man bis zur nächsten Siedlung absteigen, was teilweise Tage dauern kann. Dort sollte nun zuerst die Polizei unter der landesweiten Telefonnummer 133 verständigt werden. Touren zu größeren Gruppen sollten Handfunkgeräte VHF, Satellitennotrufgeräte (www.cospas-sarsat.org) oder Satellitentelefone (www.iridium.com) mit sich führen. Befinden sich die Retter bereits in der Nähe des Verunglückten, kann man mit Leuchtkugeln oder Trillerpfeife seinen Standort angeben.
Abmelden & Anmelden
Nie alleine auf Tour gehen. Bei der letzten Unterkunft oder Polizeikontrolle eine Passkopie mit Angaben über Route und geplante Rückkehr hinterlassen. Dazu genaue Angaben, ab welchem Zeitpunkt eine Suchaktion gestartet werden soll. Der Bergrettungsverein in Chile bietet einem außerdem online oder telefonisch (02) 699 4764 die Möglichkeit, sich vor einer Tour an- und nach Rückkehr wieder abzumelden: www.socorroandino.cl
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