 |
|
Medikamentöse Akklimatisationsunterstützung
|
|
Diamox, Nifedipin & Dexamethason
Der persönliche Ehrgeiz und die „Gipfelgeilheit“ führen leider dazu, dass sonst naturverbundene Bergsteiger immer häufiger zum Bergdoping greifen. Präparate wie „Diamox“ werden mittlerweile prophylaktisch eingenommen, ohne eventuell auftretende Nebenwirkungen (Entwässerung) zu berücksichtigen. Für die Besteigung südamerikanischer Berge, mit Höhen von maximal knapp 7000 m, ist sowohl der prophylaktische als auch der therapeutische Einsatz von medikamentösen Akklimatisationshilfen nicht gerechtfertigt und sollte deshalb von ernsthaften Bergsteigern nicht angewendet werden. Diese sollten einzig und allein bei schweren AHK Symptomen und in Verbindung mit gleichzeitigem Abstieg erfolgen.
Schlafmittel
Fast alle Schlafmittel senken die Atemfrequenz im Schlaf und führen damit zu einer verringerten Sauerstoffsättigung des Blutes, weshalb sie in großen Höhen nicht eingenommen werden sollten. Bei guter Höhenanpassung sollte ein Schlafmittel auch nicht notwendig sein.
|

|
|
| |
|
| Seitenanfang |
|