Schwierigkeitsgrad: mittel
Dieser
abenteuerliche Ritt führt uns nicht nur durch bezaubernde Landschaft,
sondern bringt uns auch das Leben der Huasos ein Stück näher:
in der Nacht trinken wir Mate-Tee am Lagerfeuer und essen zusammen Dörrfleisch
mit den Huasos. Der Kontakt mit der ländlichen Bevölkerung,
deren einziges Transportmittel das Pferd darstellt, ist ein Erlebnis
für sich und lässt diesen Ausflug in die atemberaubende Landschaft
der chilenischen Berge unvergesslich werden. Von den Hütten aus
können fakultativ auch andere lohnende Tagestouren unternommen
werden.
Tag
1: Refugio Rabones
Treffen an der Casa Chueca. Nach ca. einstündiger Fahrt gelangen
wir zu dem herrlich gelegenen Refugio Rabones. Dort genießen wir
ein köstliches Barbecue nach Arriero-Art.
Tag
2: Valle Rabones
Unser Abenteuer beginnt. (Wir brauchen für diese Tour keine speziellen
Vorkenntnisse. Die Pferde werden entsprechend unserem Kenntnisstand
ausgewählt!) Zunächst werden wir mit dem Umgang mit den Pferden
vertraut gemacht. Da Pferde auf dem chilenischen Land ein wichtiges
Element des täglichen Lebens sind, sind sie an den Menschen gewöhnt
– wir werden also keine Schwierigkeiten haben, sie zu lenken.
Ein kurzer Ausritt in die nähere Umgebung gewöhnt uns langsam
an unser Pferd und gibt uns mehr Sicherheit im Sattel (und umgekehrt!).
Nach dem Mittagessen reiten wir durch das grüne Rabones-Tal zum
einfachen Refugio Ancoa.
Tag
3: Valle Ancoa
Nachdem wir gestern alle Vorbereitungen getroffen haben, kann jetzt
die “richtige” Tour losgehen. Unsere erste Tagesetappe führt
uns durch unberührte Wälder am Fluss Ancoa entlang zum Refugio
Melado.
Eine wilde Landschaft inmitten herrlicher Wälder, kristallklarer
Flüße und rauer Berge umgibt die eisbedeckte Bergkette Lástima.
Seltene Baum- und Kakteenarten sowie Papageien erwarten uns im ursprünglichen
Belloto-Nationalpark. Unsere Hütte befindet sich direkt in der
Mitte dieser abenteuerlichen Gegend. Übernachtung in Schlafsälen.
Tag
4: Valle Melado
Am 4. Tag überqueren wir den Pass zum Refugio Lamalodge. Diese
Etappe führt uns durch einen wunderschönen Südbuchen-Wald
(eine einheimische Art), einen 2000 Meter hohen Pass hinauf und einen
spektakulären Pfad entlang ins Tal des Flusses Melado. Dieses 2450
Quadratkilometer große Gebiet ist sehr dünn besiedelt und
beinhaltet verschiedene Landschaftstypen. Heiße Quellen, schneebedeckte
Berge, Wälder, reißende Flüsse und kleine Gehöfte
mit gastfreundlichen Menschen fernab der Zivilisation erwarten uns am
Ende unserer Tour. Wir übernachten in einer kleinen Holzhütte.
Tag
5: Maule-Tal
Eine aufregende Tour geht zu Ende. Unser letzter Tag führt uns
über einen 1000 m hohen Pass zum nördlichen Tal des Flusses
Maule – dort werden wir schon von unserem Chauffeur erwartet,
der uns zurück zur Casa Chueca bringt.